Anstieg der Handelsaktivitäten bei strukturierten Wertpapieren

Die Entwicklungen an den Kapitalmärkten haben im September zu einem Anstieg der Handelsaktivitäten bei strukturierten Wertpapieren an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt geführt. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Die Börsenumsätze in Zertifikaten und Hebelprodukten lagen laut DDV-Angaben bei circa 3,3 Mrd. Euro, 3,1 Prozent mehr als im Vormonat. Die Zahl der ausgeführten Kundenorders lag bei 395.186 und damit 1,1 Prozent höher als im August. Die durchschnittliche Ordergröße stieg um 2,0 Prozent auf 8.263 Euro. Die führende Position in der Emittentenrangliste behielt laut DDV die Deutsche Bank mit einem Kundenordervolumen von 652,7 Mio. Euro und einem Marktanteil von 20,0 Prozent. Die Commerzbank und die DZ BANK folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die ersten drei Emittenten vereinten einen Börsenumsatz von 1,5 Mrd. Euro auf sich, was einem Marktanteil von 46,0 Prozent entsprach, heißt es weiter.

Das Handelsvolumen bei Anlageprodukten belief sich im September auf 1,8 Mrd. Euro und war damit um 4,1 Prozent höher als noch im Vormonat. Der Anteil am Gesamtvolumen betrug 56,4 Prozent. Die Deutsche Bank führte die Rangliste mit börslichen Umsätzen in Höhe von 411,2 Mio. Euro und einem Marktanteil von 22,3 Prozent an. Die Umsätze bei den Hebelprodukten lagen mit circa 1,5 Mrd. Euro um 2,0 Prozent höher als im August. Diese Produktkategorie vereinte damit einen Anteil von 43,6 Prozent am Gesamtumsatz auf sich. Mit einem Handelsumsatz von 285,9 Mio. Euro und einem Anteil von 20,1 Prozent belegte die Commerzbank erneut den ersten Platz in der Emittentenrang-Liste, so der DDV.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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