Apple und das iPhone X: Mehr Fragen als Antworten?

Das Jubiläums-Modell iPhone X kommt. Zwar nicht ganz so früh, wie man es in der Vergangenheit von neuen Smartphones aus dem Hause Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) gewohnt war, aber immer noch rechtzeitig für das wichtige Weihnachtsgeschäft. Damit sollten die zuletzt rückläufigen iPhone-Verkäufe wieder angekurbelt werden. Trotzdem bleiben noch einige Fragen offen.

Am Abend des 12. September war es endlich soweit. Apple hat sein langerwartetes Jubiläums-iPhone vorgestellt. Der Rahmen war festlich gewählt. Auch weil zum ersten Mal eine Produktpräsentation im neuen, nach dem Unternehmensgründer Steve Jobs benannten „Steve Jobs Theater“ stattfand. Dieses befindet sich wiederum auf dem neuen, futuristischen, Apple Park genannten, Firmengelände. Trotz des beeindruckenden Firmengeländes, der Vorstellung der Apple Watch Series 3 oder eines Apple-TV-Updates galt die Aufmerksamkeit von Apple-Fans und Anlegern natürlich dem neuen iPhone.

Dabei blieb es nicht bei nur einem neuen iPhone-Modell. Mit dem iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus wurden die Vorgängermodelle iPhone 7 und iPhone 7 Plus weiterentwickelt. Der Star des Abends war aber natürlich das iPhone X. Das X steht für die römische Zahl zehn. Passend also zum Jubiläum. Genau vor zehn Jahren hatte der inzwischen verstorbene Firmengründer und Konzernchef Steve Jobs das erste iPhone vorgestellt und damit die Welt der Computer-Handys für immer verändert.

Beim neuen Flaggschiff-Modell dürfen sich Apple-Fans auf viele revolutionäre Neuerungen einstellen. Hervorsticht natürlich der Wegfall des Home-Buttons und der Umstand, dass das Super Retina Display die gesamte Front des iPhones bedeckt. Außerdem darf man auf die Gesichtserkennung des iPhone X gespannt sein. Es bleibt jedoch die Frage, ob der gepfefferte Preis abschreckend wirkt. Ab 1.149 Euro ist das iPhone X zu haben. Wer mehr Speicher haben möchte, zahlt bis zu 1.319 Euro.

Apple-Chef Tim Cook hat einmal mehr eine beeindruckende Produktpräsentation abgeliefert. Auf dem technischen Gebiet dürfte Apple die meisten Anhänger zufriedengestellt haben. Allerdings haben einige Anleger nach der jüngsten Keynote mit Enttäuschung reagiert. Zwar wird es das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus bereits ab 22. September zu kaufen geben (Vorbestellungen ab 15. September), das Spitzen-Modell iPhone X geht jedoch erst ab 3. November in den Verkauf, während es ab 27. Oktober vorbestellt werden kann.

Bisher war es üblich, dass der Verkauf neuer iPhones noch im September und damit rechtzeitig vor dem Ende des vierten Geschäftsquartals startet. Die gute Nachricht ist, dass das iPhone X noch rechtzeitig vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft erscheinen soll. Allerdings impliziert der spätere Verkaufsstart, dass das Unternehmen wohl doch mit einigen Problemen in der Fertigung zu kämpfen hat. Marktteilnehmer könnten befürchten, dass diese Probleme im weiteren Lebenszyklus des iPhone X eine Fortsetzung finden, was auch dem Aktienkurs schaden würde. Außerdem ist es nicht abzusehen, wie sich der hohe Preis und die neue, für manche unübersichtliche Produktauswahl auf die Verkaufszahlen insgesamt auswirken werden.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Apple-Aktie erwarten, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (WKN: DM6ASC / ISIN: DE000DM6ASC5, Laufzeit bis zum 13.06.2018) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liegt derzeit bei 15,63. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (WKN: DM6AU3 / ISIN: DE000DM6AU36, aktueller Hebel 12,22; Laufzeit bis zum 13.06.2018) auf fallende Kurse der Apple-Aktie setzen.

Stand: 14.09.2017/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets

© Deutsche Bank AG 2017
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.

Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de