Niedrigzinsen sorgen für hohe Zinseinbußen

So richtig neu ist die Erkenntnis nicht: Die niedrigen Zinsen kosten deutsche Sparer bares Geld. Jetzt hat die DZ BANK ausgerechnet wie hoch die Zinseinbußen durch Niedrigzinsen bei Privathaushalten hierzulande sind.

Im Vergleich zum „Normalzinsniveau“ summieren sich die Zinseinbußen der Bürger durch niedrige Zinsen von 2010 bis 2016 laut DZ-BANK-Angaben auf 344 Mrd. Euro. Im Jahr 2017 dürften 92 Mrd. Euro hinzukommen. Die „Rückkehr“ der Inflation führt 2017 zu einem Durchschnitts-Realzins von -0,8 Prozent. Das bedeutet Vermögenswertverluste von 37 Mrd. Euro. Die Kombination aus niedrigen Zinsen und der traditionellen Risikoscheu privater Anleger hat darüber hinaus einen gigantischen Geldanlagestau ausgelöst, heiß es weiter.

Genauere Ergebnisse der Studie finden Sie hier…

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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