Sparen bleibt in Deutschland trotz niedriger Zinsen Volkssport

Die deutschen Verbraucher bleiben auch im Zinstief dem Sparen treu. So lautet das Ergebnis einer aktuellen RaboDirect-Umfrage. 80 Prozent der Deutschen machen ihr Sparverhalten nicht von der Höhe der Zinsen abhängig, die sie für ihr Guthaben bekommen. Dass sie Geld auf die hohe Kante legen, hätte andere Gründe.

Sparen bleibt in Deutschland laut RaboDirect-Angaben Volkssport. Dabei spielt das Alter keine Rolle. 79 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sparen, unter den ab 60-Jährigen ist der Anteil genauso hoch. 14 Prozent der Deutschen legen bis zu 50 Euro im Monat zurück, ein Drittel (29 Prozent) sogar mehr als 200 Euro, heißt es weiter.

Wie die Bundesbürger ihr Geld anlegen, zeigen die jüngst von der Bundesbank veröffentlichten Zahlen, wonach Bargeld und Einlagen bei Banken mit gut 2,2 Bio. Euro nach wie vor den größten Posten des Geldvermögens privater Haushalte darstellen (Geldvermögensbildung und Außenfinanzierung in Deutschland im dritten Quartal 2016). Zum Vergleich: Aktien machen nur rund 563 Mrd. Euro der insgesamt 5,5 Bio. Euro an Vermögen aus. Ein Grund dafür könnte sein, dass sich nahezu die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) Sorgen um ihr Geld macht – Frauen sogar noch etwas häufiger als Männer (48 zu 42 Prozent), so RaboDirect.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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