Verbriefte Derivate machen den Löwenanteil des Umsatzes aus

Im März 2017 hat die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik rund 7,8 Mrd. Euro umgesetzt. Damit lag das Handelsvolumen mehr als 10 Prozent über dem Umsatz des Vormonats und knapp 13 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dies steilte der Börsenbetreiber mit.

Für das erste Quartal 2017 ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum laut Börse-Stuttgart-Angaben ein Umsatzplus von über 10 Prozent. Verbriefte Derivate machten im März den Löwenanteil des Umsatzes aus. In dieser Anlageklasse belief sich das Handelsvolumen auf über 3,1 Mrd. Euro – eine Steigerung von rund 9 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dabei stieg der Umsatz mit Hebelprodukten um über 6 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro. Mit derivativen Anlageprodukten wurden rund 1,7 Mrd. Euro umgesetzt. Damit lag das Handelsvolumen bei Anlageprodukten rund 11 Prozent über dem Umsatz des Vormonats und rund 22 Prozent über dem Vorjahresniveau, heißt es weiter.

Im Aktienhandel stieg der Umsatz auf rund 1,6 Mrd. Euro – knapp 5 Prozent mehr als im Vormonat und über 19 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bei deutschen Aktien lag das Handelsvolumen im März bei über 1,2 Mrd. Euro, bei Auslandsaktien bei 357 Mio. Euro. Im Handel mit Anleihen wurden im März deutliche Zuwächse von rund 14 Prozent im Vergleich zum Vormonat verzeichnet. Der Umsatz belief sich auf rund 1,8 Mrd. Euro. Dabei machten Unternehmensanleihen mit über 1,3 Mrd. Euro den größten Teil des Handelsvolumens aus. Im Handel mit Exchange Traded Products lag der Orderbuchumsatz bei über 1,2 Mrd. Euro – eine Steigerung im Vergleich zum Vormonat um rund 18 Prozent. Mit Investmentfondsanteilen wurden im März 113 Mio. Euro umgesetzt. Das entspricht einem Zuwachs von rund 12 Prozent gegenüber dem Vormonat, so die Börse Stuttgart.Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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