Deutschland bleibt auch 2017 das Land der Sparer

Jeder zweite Bundesbürger möchte in diesem Jahr noch mehr sparen als 2016 – trotz aktueller Niedrigzinspolitik! Das zeigen die Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage der norisbank zum Finanzverhalten der Deutschen.

Doch wohin mit den Ersparnissen? Ein Drittel der Deutschen setzt laut norisbank-Angaben weiterhin auf bewährte Geldanlagen wie Tagesgeldkonto oder Sparbuch. Ein weiteres Drittel parkt sein Geld angesichts des aktuellen Zinsniveaus jedoch lieber auf dem Girokonto und verzichtet auf die Nutzung von Spar- bzw. Anlageprodukten.

In einem sind sich die Deutschen einig: Sparen bleibt bei 51 Prozent finanzieller Vorsatz Nummer eins auch für 2017. Doch warum legen die deutschen Sparer ihre Euros auf die sogenannte hohe Kante und investieren angesichts des Niedrigzinses nicht lieber zum Beispiel an der Börse? Die Befragung der norisbank zeigt: 15 Prozent der Sparer wissen vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzmarktlage gar nicht, wo sie ihr Geld überhaupt gewinnbringend investieren könnten. Gefragt nach der bevorzugten Form der Geldanlage setzen die Deutschen vielleicht auch deshalb lieber auf die bewährten Klassiker: Das Tagesgeldkonto ist bei jedem fünften Bundesbürger die Geldanlageform erster Wahl. Auch das Sparbuch erfreut sich bei 15 Prozent der Befragten weiterhin großer Beliebtheit. 12 Prozent investieren in Aktien und Fonds, fast ebenso viele in Immobilien (11 Prozent), heißt es weiter.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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