Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser werden erneut teurer

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser haben sich auch im April weiter verteuert. Während der Preisindex für Bestandshäuser seit zwei Jahren fast ununterbrochen steigt, gingen die Indizes für Wohnungen und Neubauhäuser zwischenzeitlich immer wieder leicht zurück. Im April blieben sie laut der der aktuellen Auswertung des EUROPACE Hauspreisindex EPX mit einem minimalen Rückgang um 0,01 Prozent jeweils praktisch unverändert.

Der Gesamtindex EPX legte – vor allem durch den Anstieg bei den Bestandsimmobilien getrieben – um 0,55 Prozent zu. „Auch der Vergleich zum Wert des Vorjahresmonats zeigt, dass mit einem Plus von 8,33 Prozent insbesondere die Preise für bereits bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser angezogen haben“, erläutert Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Europace AG.

Eigentumswohnungen haben im gleichen Zeitraum um 6,51 Prozent zugelegt, während neue Ein- und Zweifamilienhäuser im bundesdeutschen Durchschnitt seit April 2015 nur um 2,74 Prozent teurer geworden sind. „Aber auch 2,74 Prozent in zwölf Monaten – wo bekommt man das heute noch für eine sichere Geldanlage“, stellt Wiegand fest.

Der EUROPACE Hauspreis-Index EPX basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des EUROPACE-Finanzmarktplatzes. Über EUROPACE werden mit mehr als 35 Mrd. Euro jährlich rund 15 Prozent aller Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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