Führungswechsel

Die Handelsaktivität bei strukturierten Wertpapieren ist im April an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt zurückgegangen. Die Börsenumsätze in Zertifikaten und Hebelprodukten lagen bei 3,1 Mrd. Euro. Dies entsprach laut Angaben des Branchenverbandes DDV einem Rückgang von 7,1 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Bei den Marktanteilen nach Börsenumsätzen der Emittenten von strukturierten Wertpapieren kam es laut DDV zu einem Führungswechsel. Platz eins in der Emittentenrangliste nahm im April die Deutsche Bank mit einem Kundenordervolumen von 618,3 Mio. Euro und einem Marktanteil von 19,7 Prozent ein. Auf dem zweiten Platz folgte die Commerzbank (Marktanteil: 18,5 Prozent; Ordervolumen von 580,6 Mio. Euro). Auf den dritten Platz kam erneut die DZ BANK, heißt es weiter.

Das Handelsvolumen bei Anlageprodukten lag im April bei 1,5 Mrd. Euro und damit um 8,0 Prozent niedriger als im März. Der Anteil am Gesamtumsatz betrug 49,2 Prozent. Die Deutsche Bank führte die Rangliste mit börslichen Umsätzen in Höhe von 338,7 Mio. Euro und einem Marktanteil von 21,9 Prozent an. Die Commerzbank und die DZ BANK tauschten erneut die Plätze. Die DZ BANK kam mit einem Umsatzvolumen von 212,2 Mio. Euro auf den zweiten Platz (Marktanteil: 13,8 Prozent). Die Commerzbank folgte auf dem dritten Rang (Kundenordervolumen: 191,4 Mio. Euro; Marktanteil: 12,4 Prozent), so der DDV.

Bei den Hebelprodukten gingen die Umsätze leicht zurück. Sie beliefen sich im April auf 1,6 Mrd. Euro. Der Anteil von Knock-Out-Papieren, Optionsscheinen und Faktor-Zertifikaten am Gesamtumsatz lag bei 50,8 Prozent. In diesem Bereich lag die Commerzbank erneut an der Spitze. Es folgten die Deutsche Bank und Vontobel.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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