Geringfügige Positionsverschiebungen unter den Emittenten von Zertifikaten und Hebelprodukten

Die Handelsaktivität bei strukturierten Wertpapieren ist im März an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt zurückgegangen. Die Börsenumsätze in Zertifikaten und Hebelprodukten lagen bei knapp 3,4 Mrd. Euro, was einem Rückgang von 12,2 Prozent gegenüber dem Vormonat entsprach. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Bei den Marktanteilen nach Börsenumsätzen der Emittenten von strukturierten Wertpapieren kam es laut DDV-Angaben zu geringfügigen Positionsverschiebungen. In der Emittentenrangliste lag die Commerzbank mit einem Kundenordervolumen von 722,3 Mio. Euro und einem Marktanteil von 21,4 Prozent weiterhin an der Spitze. Die Deutsche Bank und die DZ BANK folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Das Handelsvolumen bei Anlageprodukten lag im März bei 1,7 Mrd. Euro und damit um 7,1 Prozent niedriger als im Februar. Der Anteil am Gesamtumsatz betrug 49,6 Prozent. In dieser Kategorie konnte sich die Deutsche Bank bei den börslichen Umsätzen in Höhe von 381,3 Mio. Euro und einem Marktanteil von 22,7 Prozent den Spitzenplatz sichern. Die Commerzbank und die DZ BANK tauschten die Plätze. Die Commerzbank kam mit einem Umsatzvolumen von 253,7 Mio. Euro auf den zweiten Platz. Das entsprach einem Marktanteil von 15,1 Prozent. Die DZ BANK folgte auf dem dritten Rang mit einem Kundenordervolumen von 224,7 Mio. Euro. Ihr Marktanteil betrug 13,4 Prozent, so der DDV.

Auch bei den Hebelprodukten gingen die Umsätze zurück. Sie beliefen sich im März auf 1,7 Mrd. Euro. Das entsprach einem Minus von 16,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Diese Produktkategorie vereinte damit einen Anteil von 50,4 Prozent am Gesamtumsatz auf sich. In der Emittentenrangliste fanden sich auf den ersten drei Plätzen die Commerzbank, die Deutsche Bank und die BNP Paribas.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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