Solide Umsätze im Fondshandel der Börse Hamburg

Die zuletzt unklaren Marktvorgaben spiegeln sich auch in den Umsätzen im Fondshandel der Börse Hamburg wider. Anleger handelten im März Fondsanteile im Volumen von rund 68 Mio. Euro und damit auf leicht niedrigerem Niveau als in den vorangegangenen Monaten. Dies teilte der Börsenbetreiber mit.

Laut Angaben der Börse Hamburg fällt die Bilanz für das erste Quartal 2016 im Fondshandel dennoch positiv aus: Mit einem Handelsvolumen von rund 242 Mio. Euro waren von Anfang Januar bis Ende März solide Umsätze zu verzeichnen. Im Fokus der Anleger standen im März erneut Offene Immobilienfonds (OIF). Der umsatzstärkste Fonds des Monats sowie im Gesamtquartal war der CS Euroreal. Auch Anteile am SEB ImmoInvest waren gefragt. Darüber hinaus waren hohe Umsätze in OIF zu verzeichnen, bei denen die Fondsgesellschaft derzeit aufgrund der starken Nachfrage keine Anteile ausgibt, wie zum Beispiel beim UniImmo Deutschland und UniImmo Europa, heißt es weiter.

Zweistellige Zuwächse konnten Anleger im März mit Fonds erzielen, die ihren Anlageschwerpunkt auf brasilianische Aktien setzen. Hintergrund sei die starke Erholung des Aktienmarktes in Südamerikas größter Volkswirtschaft in den vergangenen Wochen. Bis zu zweistellige Abschläge gab es dagegen für Anteile an börsengehandelten Indexfonds, die auf Verluste mit Aktien in den Emerging Markets oder an den weltweiten Aktienmärkten setzen. Anteile an sogenannten Short-ETFs steigen im Wert, wenn die Indizes bestimmter Aktienmärkte im Abwärtstrend sind – im zuletzt steigenden Markt verloren sie an Wert, so die Börse Hamburg.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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