Commerzbank an der Spitze

Die Handelsaktivität bei strukturierten Wertpapieren ist im Februar an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt leicht zurückgegangen. Die Börsenumsätze in Zertifikaten und Hebelprodukten lagen bei knapp 3,9 Mrd. Euro. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Laut DDV-Angaben entsprach dies einem Rückgang von 3,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. In der Emittentenrangliste verdrängte die Commerzbank (WKN CBK100) die Deutsche Bank (WKN 514000) mit einem Kundenordervolumen von 775,7 Mio. Euro und einem Marktanteil von 20,1 Prozent von der Spitze. Die Deutsche Bank als Zweitplatzierte kam auf ein Ordervolumen von 766,9 Mio. Euro. Das entsprach einem Marktanteil von 19,9 Prozent. Auf den dritten Platz kam  erneut die DZ BANK (Kundenordervolumen: 457,3 Mio. Euro; Marktanteil: 11,9 Prozent).

Das Handelsvolumen bei Anlageprodukten lag im Februar bei 1,8 Mrd. Euro und damit 4,1 Prozent niedriger als im Januar. Der Anteil am Gesamtumsatz betrug 46,9 Prozent. Die Deutsche Bank führte die Rangliste mit börslichen Umsätzen in Höhe von 387,7 Mio. Euro und einem Marktanteil von 21,5 Prozent an. Die DZ BANK kam auf den zweiten Platz, während die Commerzbank auf Platz drei folgte, heißt es weiter.

Auch bei den Hebelprodukten gingen die Umsätze leicht zurück. Sie beliefen sich im Februar auf 2,0 Mrd. Euro. Das entsprach einem Minus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Diese Produktkategorie vereinte damit einen
Anteil von 53,1 Prozent am Gesamtumsatz auf sich. Mit einem Handelsumsatz von 549,1 Mio. Euro und einem Anteil von 26,9 Prozent belegte die Commerzbank erneut den ersten Platz in der Emittentenrangliste, vor der Deutsche Bank und der BNP Paribas, so der DDV.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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