Weniger Börsenumsätze mit Anlagezertifikaten und Hebelprodukten

Die Börsenumsätze der Anlagezertifikate und Hebelprodukte sind an den europäischen Finanzmärkten im vierten Quartal gesunken. Im Vergleich zum dritten Quartal sanken sie um 17,0 Prozent auf 28,9 Mrd. Euro. Im Jahresvergleich bedeutete das ein Minus von 4,0 Prozent. Dies teilte der Branchenverband DDV mit. Grundlage sind Daten der europäischen Branchenvertretung European Structured Investment Products Association (EUSIPA).

Die Umsätze mit Anlagezertifikaten lagen an den europäischen Börsen laut EUSIPA-Angaben im vierten Quartal bei 8,5 Mrd. Euro. Das entsprach einem Anteil am Gesamtumsatz von 29,2 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal sanken die Börsenumsätze um 6,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entsprach dies einem Rückgang um 12,0 Prozent.

Die Umsätze mit Hebelprodukten wie Optionsscheinen, Knock-Out-Produkten und Faktor-Zertifikaten beliefen sich im Zeitraum von Oktober bis Dezember auf 20,5 Mrd. Euro. Sie vereinten damit einen Anteil von 70,8 Prozent des Gesamtumsatzes auf sich. Dies bedeutete gegenüber dem dritten Quartal 2015 einen Umsatzrückgang um 20,0 Prozent, im Jahresvergleich entsprach das einem leichten Plus von 0,3 Prozent, heißt es weiter.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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