Bankkunden bevorzugen Tagesgeld und Aktien

Trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus werden überwiegend risikoarme bzw. risikolose Anlageprodukte genutzt: Während mehr als jeder dritte Bankkunde in Deutschland (35 Prozent) ein Tagesgeldkonto nutzt, besitzt nur rund jeder Siebte Aktienfonds (15 Prozent) oder Aktien (14 Prozent). Dies sind Ergebnisse der Studie „Kundenmonitor Banken“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

Laut Yougov hat jeder Vierte konkrete Pläne für Sparprodukte. Beim geplanten Produktabschluss liegen Tagesgeldkonten und Aktien gleichauf: 7 Prozent der Bankkunden planen in den nächsten 12 Monaten einen Produktabschluss. Dabei planen deutlich mehr Männer als Frauen Geldanlageprodukte – insbesondere solche mit einem höheren Risiko – abzuschließen. ETFs ziehen trotz der günstigeren Kostenstruktur nur sehr wenige (2 Prozent) in Betracht, heißt es weiter.

Die Studienergebnisse zeigen auch, dass jeder achte Bankkunde (12 Prozent) im Jahr 2016 einen Kreditabschluss geplant hat. 5 Prozent planen damit die Finanzierung eines Autos und 4 Prozent möchten einen Privat- bzw. Konsumentenkredit z. B. für größere Anschaffungen oder Urlaube abschließen. Männer (7 Prozent) planen dabei häufiger in den nächsten 12 Monaten ein Auto zu finanzieren als Frauen (3 Prozent). Kredite sind aber keine Finanzierungsmöglichkeit überwiegend für jüngere Leute: So planen in etwa gleichviele junge Kunden unter 30 Jahren die Aufnahme eines Kredites wie Kunden im Alter von 31 bis 55 Jahren. Lediglich die über 55-Jährigen sind beim Thema Kredite zurückhaltender, so YouGov.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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