Frankfurter von Aktien überzeugt, kaufen sie aber selten

Deutschlands Bankenmetropole Frankfurt steht hierzulande für Aktien und Börse. Daher ist es wenig überraschend, dass comdirect in einer Untersuchung herausgefunden hat, dass sich die Frankfurter sehr stark für Aktien interessieren. Allerdings mündet dieses Interesses nicht gleich in Aktienbesitz.

In der Börsenstadt Frankfurt besitzen laut comdirect-Angaben rund 11 Prozent der Einwohner Aktien. Zugleich halten mehr als 40 Prozent ein Investment in Wertpapiere für eine sehr sinnvolle Geldanlage. Die Kluft zwischen der Zahl der Aktien-Interessierten und der Atkionäre ist damit in kaum einer Stadt so groß wie in Deutschlands Finanzmetropole Nummer eins. Drei von zehn Frankfurtern sind von Aktien überzeugt ohne selbst Aktionär zu sein. Deutschlandweit ist diese Diskrepanz nur in Hannover etwas größer (31,5 Prozent), heißt es weiter.

Selbst die direkte Nachbarschaft zu Deutschlands wichtigster Wertpapierbörse bewegt die Menschen offenbar nicht zum Aktienkauf: Der Stadtteil der Frankfurter Börse, die Innenstadt, bleibt mit 10,5 Prozent Aktienbesitzern sogar leicht hinter dem Frankfurter Durchschnitt zurück. Und das, obwohl auch hier das Interesse an Wertpapieren (41,4 Prozent) ungebrochen groß ist, so comdirect.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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