Private Unfallversicherung? Es kommt schließlich Silvester…

Es kommt Silvester, und die vielen Böller und Raketen. Kinder fühlen sich von den ganzen Feuerwerksartikeln magisch angezogen. Doch es ist gefährlich und jeder Silvesterartikel gehört in die Hand von Minderjährigen. Es ist schnell was passiert – und an die private Unfallversicherung denken da nur wenige.

Zunächst einmal die Fakten:

Grundschulkinder dürfen nur unter Aufsicht von Erwachsenen mit Kleinstfeuerwerk die „Silvester-Karriere“ starten. Erst Kinder ab zwölf Jahren dürfen Feuerwerk der Gefahrenklasse 1 nutzen. Das beispielsweise Tischfeuerwerk, Wunderkerzen, Knallbonbons und –erbsen. Ab dem 18. Lebensjahr ist Feuerwerk der Klasse 2 (Kleinfeuerwerk) erlaubt. Das sind wiederum Feuerwerkskörper wie China-Böller, Raketen oder die sogenannten Sonnenräder.

Vorsicht an Silvester gilt auch in diesem Zusammenhang. Der Witterung. Witterungsbedingt sind die sogenannten Spätzünder oftmals durchnässt. Wer auf die Idee kommt, sie zu trocknen oder anzuwärmen, um sie erneut zu zünden, setzt sich einer hohen Explosionsgefahr aus. Frank Manekeller, Leiter Haftpflicht-, Unfall-, Sach-Schaden bei der HDI Versicherung AG, warnt beispielsweise: „Eltern sollten ihre Kinder auf die damit verbundenen Gefahren hinweisen“. Hinzukommen noch Tipps wie:

– Kinder auch bei Verwendung altersgerechter Artikel beaufsichtigen
– Raketen stets aus standsicheren Behältnissen zünden, niemals aus der Hand
– Beim Zünden von Raketen: Windrichtung und mögliche Flugbahn beachten. Nicht auf Menschen, Tiere oder brennbare Sachen richten
– „Blindgänger“ nicht erneut anzünden
– Als Zuschauer angemessenen Sicherheitsabstand halten und nicht in Zielrichtung aufhalten

Und wenn dennoch etwas passiert? „Für dauerhafte Schäden, die eine Person durch einen Feuerwerkskörper erleidet, tritt die private Unfallversicherung ein. Denn nur diese sichert – im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung – auch Schäden im Freizeitbereich ab“, erklärt HDI-Experte Frank Manekeller.

Quelle: meineprivatenfinanzen.de/HDI / Bildquelle: Pressefoto AXA

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