Rückläufige Börsenumsätze mit Zertifikaten und Hebelprodukten

Die Handelsaktivität bei strukturierten Wertpapieren ist mit Beginn des vierten Quartals an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt leicht zurückgegangen. Dies teilte der Branchenverband DDV mit.

Die Börsenumsätze in Zertifikaten und Hebelprodukten fielen laut DDV-Angaben im Oktober gegenüber dem Vormonat um 3,8 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro. Marktführer nach Börsenumsätzen blieb die Deutsche Bank (WKN 514000). Sie kam auf ein Kundenordervolumen von 811,1 Mio. Euro und einem Marktanteil von 24,3 Prozent. Bei der zweitplatzierten Commerzbank (WKN CBK100) lag das Ordervolumen bei 677,1 Mio. Euro (Marktanteil: 20,3 Prozent). Platz drei gehörte der DZ BANK (Kundenordervolumen: 332,6 Mio. Euro; Marktanteil: 10,0 Prozent).

Das Handelsvolumen bei Anlageprodukten fiel im Oktober sogar um 5,3 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro, was einem Anteil am Gesamtumsatz von 46,8 Prozent entspricht. Auch bei den Anlageprodukten sicherte sich die Deutsche Bank die Spitzenposition, vor der Commerzbank und der DZ BANK. Bei den Hebelprodukten gingen die Umsätze genauso wie bei den Anlageprodukten zurück. Sie beliefen sich im Oktober laut DDV auf circa 1,8 Mrd. Euro (-2,4 Prozent gegenüber September). Diese Produktkategorie vereinte damit einen Anteil von 53,2 Prozent am Gesamtumsatz auf sich. Dabei sicherte sich die Commerzbank mit einem Handelsvolumen von 457,5 Mio. Euro und einem Anteil von 25,8 Prozent den ersten Platz in der Emittentenrangliste. Es folgten die Deutsche Bank (Handelsvolumen: 355,2 Mio. Euro; Marktanteil: 20,0 Prozent) und die BNP Paribas (Handelsvolumen: 190,6 Mio. Euro; Marktanteil: 10,7 Prozent.

Bildquelle: meineprivatenfinanzen.de

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