Warum Tagesgeld weiterhin bedacht benutzt werden sollte

Harte Fakten: Zum Stichtag 1. November 2015 lag der durchschnittliche Tagesgeldzins bei 0,41%. Einige Bankinstitute haben zwar ihre Zinsen deutlich angehoben, doch als Alternative zum längerfristigen Geldparken eignet sich Tagesgeld unserer Meinung nach nur bedingt. Die Gründe sind einfach nachzuvollziehen.

Natürlich klingt es super, wenn man liest „der Durchschnittszins der Top-5-Anbieter kletterte auf 1,30%, was einem Anstieg von 13,04 % entspricht.“ So schreibt es das für den Tagesgeldindex verantwortliche Fachportal Tagesgeldvergleich.net. Die Jungs überprüfen monatlich die Zinsen von 122 Tagesgeldangeboten für Neukunden – jeweils für Einlagen von 5.000 und 50.000 Euro. Einen Höllenarbeit. Der gesamte Tagesgeldindex für November 2015 findet sich übrigens unter diesem Link.

Doch bei aller „Euphorie“ über steigende Zinsen – besser als ein Sparbuch ist es zwar allemal, aber bitte nicht Summen von 50.000 Euro „parken“. Zumal nun auch schon viele Banken die maximale Einlagenhöhe begrenzen. Das Wort „Anlegen“ mit Tagesgeld in Verbindung zu bringen – da kommt bei uns ein Schmunzeln auf. Die Aussage von tagesgeldvergleich.net, dass „Sparer sollten auf dem Tagesgeldkonto zwei bis drei Monatsgehälter als flexible Rücklage vorhalten“ ist aber soweit richtig. Cash sollte immer in guter Höhe Griff bereit sein.

Bild- und Textquelle: meineprivatenfinanzen.de/ tagesgeldvergleich.net

1 Kommentar zu Warum Tagesgeld weiterhin bedacht benutzt werden sollte

  1. Aber wie dann anlegen? // 5. November 2015 um 19:08 // Antworten

    ‚aber bitte nicht Summen von 50.000 Euro „parken“‘ – aber wo sonst sollen die 50.000 Euro denn dann hin, wenn man sie in sagen wir 5 oder 10 Jahren wieder sicher zurück braucht?

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